Land: Thailand
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KHAO LAK / SIMILIAN ISLAND
Andaburi Resort
März 2009

Mit Google Maps (Klick auf Weltkugel)

nach Khao Lak
und Umgebung 
(Gesamtübersicht hier)

INSELHÜPFEN war angesagt. Unsere Frühjahrstour 2009 starteten wir auf Koh Racha im Ban Raya Resort. Von Koh Racha zog es uns zum angeblich besten Schnorchel- und Tauchrevier Thailands - den Similan Island. Diese Inselgruppe ist Khao Lak vorgelagert (unsere Zelte schlugen wir in Khao Lak im Andaburi Resort auf). Unser Trip endete auf Coral Island (Koh Hae).



             

Zurück ging es von Koh Racha diesmal mit dem Speedboot des Ban Raya Resorts. In 45 Minuten war der Hafen von Chalong auf Phuket erreicht. Dort wartete schon das Team von ECO KHAOLAK ADVENTURE auf uns, welches die Reiseführerin Taen, der Guide „Tiger Man“ (beide sprachen deutsch) sowie der Fahrer Schmitti bildeten. Von Phukets Stränden sahen wir auf unserer Anreise nach Khao Lak gar nichts, denn unser Weg führt uns über die Schnellstraße 402 in 2 Stunden ins 100 km entfernte Khao Lak. Nach einer weiteren Stunde über den Highway 4 durchfahren wir das alte Khao Lak mit dem Thap Lamu Pier und erreichten nach einem kurvenreichen Streckenabschnitt durch tropische Vegetation, vorbei am Khao Lak Nationalpark, unser Domizil für die nächsten 4 Nächte, das Andaburi Resort.

Khao Lak ist eigentlich keine Stadt, sondern vielmehr eine Aneinanderreihung von Resorts (Hotels), Restaurants und Tauchschulen, welche sich vom Hafen und Marinestützpunkt Thap Lampu Pier über die Buchten Khao Lak Beach, Sunset Beach, Nang Thong Beach, Bang Niang Beach bis hoch zum Khuk Khak Beach erstrecken. Wer in Khao Lak übernachten möchte und sich im Vorfeld noch nicht um eine Unterkunft gekümmert hat, ist hier genau richtig. Wenn nicht gerade Hochsaison ist, wird man sicherlich etwas Nettes finden und kann hier günstig Hotels buchen. Und alles, was das Urlauberherz begehrt, findet man hier auch. Wir hatten uns vorher um das Andaburi Resort gekümmert, eine gute Entscheidung, wie wir feststellten.

Als wir Taen während der Fahrt von Phuket nach Khao Lak in unsere Planungen für die kommenden drei Tage einweihten, wir wollten einen Tag nach dem Schnorcheln auf den Similan Island in den Khao Sok Nationalpark und mussten hierfür am Abend noch beim Holiday Service Khao Lak vorbei um die Tour zu buchen, setzte sie sich kurz mit der Agentur von Eco KhaoLak Adventure in Verbindung und bot uns an, die Tour mit Tiger Man als Guide und Schmitti als Fahrer als Privattour (soll heißen, nur wir vier nahmen an der Tour teil) durchzuführen. Nach kurzen Entgeltdiskussionen nahmen wir das Angebot dankend an, ohne zu diesem Zeitpunkt zu ahnen, dass diese Tour zu einem unserer Highlights werden sollte. Dazu später mehr. Als wir uns bei Taen nach Joe`s Steakhouse in Khao Lak (Tipp hatten wir von Urlaubsfreunden erhalten) erkundigten, fragte sie nur, wann wir dahin möchten. Sie würde dort dann einen Tisch bestellen, uns vom Hotel abholen und auch wieder zurückfahren und erklärte lächelnd, gehört alles zum Service. Ganz nebenbei, die Steaks haben uns gemundet.

Wer eine sehr gute, sympathische und hilfsreiche Reiseführerin oder / und einen Super-Guide in Khao Lak benötigt, Tourtipps rund um Khao Lak sich an Ort und Stelle holen möchte, der sollte sich mit einem der Beiden in Verbindung setzen.


Visitenkarte Taen

Eco Adventure

Visitenkarte Tiger Man


Visitenkarte Steakhouse

Das Andaburi Resort

Dieses kleine, in einem tollen Garten eingebettete Resort, mit seinen insgesamt 68 Zimmern bzw. Villen diente uns während des Aufenthalts in Khao Lak mehr oder weniger als „Basislager“. Das Frühstück wird im Andaburi Resort in Form eines Buffets angeboten und war sehr reichhaltig. Von Omeletts, Salaten, Schinken, Käse, Müsli; Würstchen, Früchten, Joghurts etc. etc. war für jeden etwas dabei. Das Resort liegt an der 800 m entfernt liegenden Nang Thong Bay, dem Herzen Khao Laks. Ein Spaziergang von ca. 15 Minuten durch den Regenwald. Wer lauffaul ist, nimmt den täglich 2maligen Shuttleservice des Resorts in Anspruch. Der Strand hat uns nicht gerade umgehauen, aber wir sind ja auch keine Liebhaber von reinem Strandurlaub. Rund ums Resorts findet man alles: Restaurants, Tauchschulen, einen Supermarkt, unzählige Anbieter von Tagesauflügen und vieles mehr. Wer will, wir mochten, kann hier auch mal „deutsch“ essen gehen, sei es gegenüber des Andaburi bei Günter oder in Joe`s Steakhouse (eine sehr gute Adresse, zu der uns Taen am Abend unser Ankunft privat noch hinfuhr und uns 2 Stunden später auch wieder abholte, einfach ein toller Service von Eco Khaolak Adventure). Von Khao Lak aus muss man einfach Tagestouren in die atemberaubenden umliegenden Landschaften unternehmen. Dschungel, Wasserfälle und Nationalparks sind gleich nebenan. Auf unserem Programmzettel standen drei Unternehmungen: Tauchen und Schnorcheln auf den Similan Island, Besuch des Khao Sok Nationalparks sowie ein Elefantenausritt durch den Dschungel. Mehr Zeit für weitere Unternehmungen blieb uns leider nicht, denn Coral Island wartete ja auch noch auf uns. Also, das Andaburi Resort ist eine super Adresse für all` diejenige, die einige Tage die fantastische Umgebung von Khao Lak kennen lernen möchten, ein ruhiges Plätzchen dafür suchen und nicht unbedingt in Strandnähe wohnen wollen bzw. müssen.

  Fotoalbum
Andaburi Resort 
Fotoalbum
Nang Thong Beach 
 

Schnorcheln und Tauchen auf den Similan Island mit Sea Bees Diving

Pünktlich - wie „internetmäßig“ abgesprochen - wurden wir von den Sea Bees um 08.15 Uhr am Andaburi Resort abgeholt. Es ist und bleibt eine Unart der Tauchfreunde, ihre Tauchexpeditionen stets mitten in der Nacht zu starten und wir Schnorchler müssen immer wieder darunter leiden. Nach 20 Minuten erreichten wir den Hafen von Thap Lamu / Khao Lak. Um 08.45 Uhr stachen wir mit dem modernen Tauchkatamaran Stingray von Sea Bees Diving in See. Unser Abenteuer Schnorcheln auf den Similan Island nahm Konturen an. Ziel der Reise waren an diesem Tag die Inseln 7 und 8. An Bord war alles generalstabmäßig vorbereitet. So waren die Tauchergruppen schon vorher eingeteilt und den Schnorchlern wurde ihre „Führerin“ vorgestellt. Anschließend setzten sich die eingeteilten Taucherteams  sowie die Schnorchler zu ihrem Briefing zusammen. Uns Schnorchlern wurden die Riffe anhand von übersichtlichen „Schnorchel-Karten“ vorgestellt sowie der genaue Ablauf der am Vormittag und Nachmittag geplanten Schnorchelgänge erläutert. Wir erfuhren, dass wir beim ersten Stopp zuerst ins Wasser mussten, da das Tauchboot die Taucher einige hundert Meter von uns entfernt absetzt. Uns Schnorchler (es waren mit uns dreien insgesamt sechs) begleitete ein Schlauchboot.

 Dann war es endlich soweit, wir tauchten ein in glasklares Wasser und waren schon nach einigen Flossenschlägen (vorher mehr oder weniger unerwartetes Geröll) in der erwarteten Unterwasserwelt. Noch nie habe ich eine derartig farbenprächtige, atemberaubende, märchenhafte Korallenwelt zu Gesicht bekommen, kaum zu glauben, „Schnorcheln an traumhaften Korallenriffen“ pur !!!. Betrachtet einfach einmal in aller Ruhe die untere Reihe der Aufnahmen auf Seite 3 des Fotoalbums. Auch fasziniert? Über derartige farbenprächtige Korallenfelder schnorchelte ich 15 Minuten, vergaß fast völlig die anderen Schnorchler und dachte immer wieder nur, hoffentlich können die Bilder dieses Erlebnis wiedergeben. Dieser Schnorchelgang wird als einer meiner absoluten Schnorchelhighlight unvergessen bleiben.

Nach dem Schnorchelgang gab es ein leckeres Mittagessen, welches an Bord zubereitet und im Vorderschiff des Tauchboots im mit bequemen Sitzmöglichkeiten befindlichen „Salon“ an Bistrotischen oder auf dem Deck genossen werden durfte. Während dieser Zeit war das Boot langsam dem zweiten Stopp entgegengefahren.

Wieder ging es voller Erwartung ins Wasser. Die See war hier jedoch wesentlich unruhiger und die Sicht daher schon eingeschränkt. Jetzt kam aber zu unserem Leidwesen dazu, dass das Riff für uns Schnorchler viel zu tief lag und wir bekamen keine farbenprächtigen Korallen zu Gesicht, sondern nur eine triste farblose Unterwasserwelt. Enttäuschung pur war angesagt. Ich habe diese Bilder auch online gestellt um aufzuzeigen, dass so etwas dem Schnorchler auf den Similan Island auch passieren kann, wenn er mit Tauchern unterwegs ist. Als wir Helga davon berichtete war sie völlig baff und meinte zu unserer Überraschung, dass sie beim zweiten Tauchgang noch farbenprächtigere Korallen gesehen habe, als bei ihrem ersten Tauchgang. Drei Schnorchler schauten sich völlig ratlos an und wollten die Welt nicht mehr verstehen.

Unser Fazit hinsichtlich unseres Schnorchelabenteuers auf den Similan Island, welches gegen 17:30 Uhr beendet war, lautet: Ohne Wenn und Aber ist der Tauchkatamaran Stingray von den Sea Bees wohl das Tauchboot der Tauchboote in Khao Lak: Schnell, komfortabel ausgestattet sowie kompetentes und freundliches Personal.


Schnorchler müssen sich aber darüber im Klaren sein, dass ein Tauchboot immer ein Tauchboot bleiben wird auf dem stets die Interessen der Taucher im Vordergrund stehen werden. Für „Landgänge“ bleibt auf Tauchbooten auch keine Zeit. Ob Schnorchler besser beraten sind, sich den Anbietern von reinen Schnorcheltouren von Khao Lak zu den Similan Island anzuschließen, können wir nicht sagen, würden uns aber über Erfahrungsberichte freuen, die wir dann an dieser Stelle gern präsentieren würden.

Fotoalbum
!!! Dreaming Snorkeling !!!
Similan Island
Fotoalbum
Wenn dass Riff für den Schnorchler zu tief liegt,
verlieren auch die Similan Island ihren Reiz


Mehr über den Tauchkatamaran Stingray
(Unbedingt das Video anschauen !!!)


Helga hat ihre beiden Tauchgänge auf Similian Island in ihrem eigenen Fotoalbum online gestellt und die Bilder musikalisch untermalt. Klick auf Ihr Logo und tauch` ab.

Der Khao Sok Nationalpark

Nach dem Schnorcheln auf den Similan Island stand jetzt NATUR PUR auf dem Programm. Absprachegemäß erschienen Tiger Man und Schmitti pünktlich um 08:00 Uhr am Andaburi Resort um uns in den 80 km von Khao Lak gelegenen schönsten und größten Nationalparks in Südthailand zu bringen. Im Nationalpark kann man Tagestouren zu den vielen Wasserfällen, Dschungelwanderungen, Kajaktouren, Wildbeobachtungen oder zum Cheow-Lan-See unternehmen. Wir entschieden uns für letzteres. Nach ca. 2 ½ Stunden erreichten wir den Staudamm und traten mit dem Longtailboot unseren unvergessenen Trip über den See an. Der Cheow-Lan-See ist ein Stausee. Der Stausee entstand 1982 durch den Bau des Ratchaprapha Staudamm, welcher den Khlong Saeng, einem Nebenfluss des Phum Duang, aufstaut. Er dient der Stromerzeugung aus Wasserkraft, ist 165 km² groß und zwischen 40 und 90 m tief. Vor der Flutung wurden die Bereiche, die überschwemmt werden würden, zur Abholzung freigegeben. Dabei wurden jedoch nur die lohnenden Objekte gefällt und abtransportiert, so dass heute noch an den weniger tiefen Stellen abgestorbene Bäume aus dem Wasser ragen. Durch die dortige Geländeform - steil aufragende Kalksteinberge - bildeten sich über 100 Inseln. Mitten im See befinden sich so genannte „Raft Houses“ - schwimmenden Hütten –, die als Ausgangspunkt für Dschungel- und Kajaktouren, einfach nur zum Übernachten in der Natur oder Einnahme des Mittagsessen dienen. Nach unserer verdienten Mittagspause stand uns eine halbstündige anstrengende Dschungelwanderung bevor, mit dem Ziel der Besichtigung einer der vielen Tropfsteinhöhlen im Gebiet des Stausees. „Unsere“ Höhle erreichten wir per Bambusfloß (motorisiert). Die gesamten Eindrücke dieser Tour lassen sich nur sehr schwer in Worte fassen, dass muss man einfach selbst erlebt haben. Ein fantastisches Panorama von bizarren Steinformationen, steil aufragenden Kalksteinbergen und Stalaktiten in einer derartigen Vielfalt, lassen einem kaum Zeit zum Luft holen. Einfach das Fotoalbum nur genießen.

Fotoalbum
Cheow Lan Stausee
im Khao Sok Nationalpark
Khao Sok
Website des Nationalpark

Helga hat diese Tour unter dem Motto „Natur pur“ in ihrem Fotoalbum online gestellt und auch hier die Bilder musikalisch untermalt. Ein Klick hier auf Fotoalbum und ab geht`s zum Träumen !!!.

Sairung Elephant Camp

Eigentlich hatten wir geplant, nochmals die Silmilan Island aufzusuchen. Aber wir waren für dieses Abenteuer einfach zu müde und entschlossen uns auf der Rückfahrt von Khao Sok, den nächsten und letzten Tag in Khao Lak gemütlicher anzugehen. Tiger Man von den Eco Khao-Lak Adventure machte den Vorschlag: Sairung Elephanten Trekking mit anschließenden Besuch eines Wasserfalls. Alfred war begeistert.


Auf dem Weg zum Elefantencamp, machten wir einen Zwischenstopp am Denkmal / Gedenkstätte anlässlich des Tsunami am 26. Dezember 2004.


Wenn man von Nang Thong Richtung Bang Niang fährt liegt auf der rechten Seite der Hauptstrasse das allen sicherlich noch aus den Nachrichten bekannte Polizeiboot. Dieses Boot spülte der Tsunami vom Strand zwei Kilometer ins Landesinnere. Hier gingen mir unweigerlich noch einmal die Bilder dieser verheerenden Naturkatastrophe durch den Kopf. Fährt man heute durch Khao Lak erinnert eigentlich nichts mehr an diese Katastrophe, wären da nicht die Hinweise auf die „Tsunami-Fluchtwege“.

Nach einer halben Stunde Fahrt standen wir dann auch schon vor unseren Elefanten im Camp von Sairung Elephant Trekking. Aufsitzen und gemütlich durch den mehr oder wenigen dichten Dschungel traben. Hoch oben auf dem Elefanten sitzend dachte ich kurz daran, dass diese tollen Tiere u.a. sehr vielen Bewohnern rund um Khao Lak das Leben gerettet haben, als sie in den frühen Morgenstunden des 26.12.2004 heftig Alarm schlugen, dadurch die Bewohner weckten, mit ihnen in die Berge bzw. auf Anhöhen flüchteten und sich sowie die Bewohner dort in Sicherheit vor der Todeswelle brachten. Auch bei späteren Aufräumungsarbeiten waren die Elefanten eine wertvolle Hilfe.

 
Unsere Tour schlossen wir mit dem Besuch eines Wasserfalls ab. Hier war es wieder mal der Naturbursche Alfred, der sich in das kühle Nass traute. Vor der Rückfahrt fing Schmitti schnell noch mit der Hand eine Echse, die uns bis zum Andaburi Resort begleitete und dort dann ihr neues zu Hause fand.

Unser Fazit:

Khao Lak ist das ideale Urlaubsziel für abenteuerlustige Schnorchler und Taucher (Similan und Surin Island, Koh Bon sowie Koh Tachai und Richelieu Rock), für Liebhaber endlos ruhiger Strände (Khao Lak , Nang Thong, Bang Niang und Khuk Khak Beach) und Naturliebhaber, die nach wildromantischen Urlaubszielen (Khao Sok Nationalpark, Phang Nga – Tempel, Höhlen, James Bond -, Piratendorf, Krabi, Mangrove- und Regenwälder), suchen.


Nach 3 erlebnisreichen Tagen hieß es Abschied nehmen von Khao Lak, denn auf uns wartete nun unsere letzte Station: Coral Island.



Abschließen noch der Link der zu allen Resorts, Tauchschulen, Restaurants, Bars, Reiseanbietern und Shops von Khao Lak führt


Wie immer, unsere Meinung kann nur subjektiv sein, daher hier der Link zum Andaburi Resort auf holdiday-check

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