Dieser Badeort erfreut sich zunehmender Beliebtheit und kann mit einer Vielfalt an Hotels, Restaurants,
Läden und Ständen aufwarten. Die traumhaften, feinsandigen und von Palmen gesäumten
Strände Hikkaduwas zählen zu den Schönsten Sri Lankas. Das ursprüngliche
Dorf ist zwar aus seinen Grenzen herausgewachsen, hat aber viel von seinem
Charme behalten.
In
und rund um Hikkaduwa, das einstmals ein verschlafenes Fischerdörfchen war, gibt
es Unterkünfte wie Sand am Meer. Für jede Preisklasse ist mehr als ein
Hotel dabei.
Auch
Backpacker finden etwas, das ihrer Reisekasse
zuträglich ist, beispielsweise in einem Guesthouse, das vom Standard her mit
guten Hotels mithalten kann. Beim Essen-Gehen verhält es sich ebenso – man kann
sowohl in Guesthouses essen, auch wenn man nicht dort wohnt, und dasselbe gilt
für die Pauschal-Hotels. In und um die Hotels findet man sehr viele
Möglichkeiten, Sport zu treiben. Von Badminton bis Beach-Volleyball wird den
Touristen sehr vieles geboten. Oftmals gibt es auch Fahrräder zu leihen. Für die
Surfer ist Hikkaduwa ein weltweit bekannter
Surf-Spot .
Zitat aus dem ITS Winterkatalog 2003/2004 zu den Korallenriffen:
..."Außerdem
ist der Ort bekannt für seine prächtigen Korallengärten" ....
Zitat
aus dem Neckermann Winterkatalog 2003/2004 zu den Korallenriffen:
... "und seine Korallengärten gelten als die atemberaubendsten Sri Lankas" ...
Voller Vorfreunde auf diese traumhaften Korallengärten - aber auch, weil unserer
"Schnorchelfreund" Ralf, mit dem wir im Juli 2000 die Riffe von
Villi Varu und Biyadoo / Malediven gemeinsam abgeschnorchelt hatten,
uns mit seinem Arbeitskollegen Jürgen begleitete - bestiegen wir am 06. März
2004 den Flieger in Hamburg und machten uns auf den Weg - über Frankfurt,
wir mussten die Beiden ja dort noch abholen - nach Colombo.
Wir wussten bei der Buchung, dass es sich bei dem Reefcomber um sein
sehr schlichtes 3 Sterne-Hotel handelt. Da wir unsere Tage aber nicht auf
den Zimmern verbringen wollten, sondern schnorcheln und nochmals schnorcheln
wollten, war uns das doch ziemlich egal. Als wir die Zimmer betraten, waren wir
jedoch ein wenig überrascht , wie einfach diese Zimmer ausgestattet waren.
Aber der Blick vom Balkon auf den Strand entschädigte uns für fast alles.
Und dann war da auch noch dieses sehr nette und aufmerksame Personal.
Fotos vom Hotel
Reefcomber, Strand, Sonnenuntergänge etc
Im
Dezember 2004 wurde auch das Reefcomber durch den Tsunami beschädigt.
Nach einiger Zeit wurde das renovierte Hotel von der Amaya Gruppe unter dem
Namen Amaya Reef wieder eröffnet. Seit Juni 2011 heißt es
Citrus Hikkaduwa.
Mehr Infos über das renovierte Hotel gibt es auf
Berichte
von unserem Ausflug, vor allem aber von unseren
Schnorchelerlebnisse werden erstmalig auf unserer Homepage nicht von uns
erstellt, sondern von unserem "Schnorchel"- Freund Ralf.
Und hier ist sein Bericht (Danke, Ralf)
Hikkaduwa / Sri Lanka – traumhaft für
Schnorchler ???
Nach den vielversprechenden Aussagen in den Reisekatalogen von ITS und Neckermann kamen wir voller Erwartungen – nach 9 ½ Stunden Flugzeit
und 4-stündiger Busfahrt - am 06.03.04 im Hotel Reefcomber in Hikkaduwa an.
Unser „Schnorchlerauge“ war schon etwas skeptisch, da uns die Brandung in Ufernähe ziemlich heftig vorkam. Ebenso waren kaum Menschen
mit Taucherbrillen und Flossen, sondern vor allem Surfer im Meer zu sehen. Wir dachten, dass das Meer ausgerechnet an diesem Tag mal so
unruhig wäre und verschoben unsere Schnorchel-Aktivitäten bis auf Weiteres. Nachdem das Meer aber auch in den nächsten Tagen nicht ruhiger
wurde, begaben wir uns dann endlich nach vier Tagen in die Unterwasserwelt an der Stelle, wo auch die Glasboden-Boote von Hikkaduwa
ablegen (ca. 500 m rechts vom Hotel am Strand entlang).
Leider war es genauso, wie wir es uns vorgestellt hatten: Das vielleicht früher einmal vorhandene Korallenriff - prächtige bzw.
atemberaubende Korallengärten - war total abgestorben. Aufgrund des unruhigen Meeres war das Wasser durch den aufgewühlten Sand ziemlich
trüb und das Schnorcheln durch die raue See ziemlich gefährlich. Deshalb sind wir auch nicht ganz bis zu den ca. 500 m vom Ufer entfernten
Felsen, wo eine Schildkröten-Kolonie beheimatet ist, geschwommen. Auf unserem Trip haben wir zwar einige bunte und große Drücker,
Nashorn-, Kugel-, Papageien- und Koffer-Fische sowie eine riesige Meeresschildkröte in noch nie gesehener Größe entdeckt, waren aber als
vom Roten Meer in Sharm el Sheikh bzw. El Quseir sowie den Malediven, Mexiko und Thailand verwöhnte Schnorchler doch ziemlich
enttäuscht - human ausgedrückt -. Auch eine zweite Schnorcheltour an einer anderen Stelle, etwa 200 m links vom Hotel zu einem etwa
300 m vom Ufer entfernten Felsen (unserem „gestrandeten Walfisch“), brachte keine neuen, für uns positiveren Erkenntnisse.
Am Montag/Dienstag, 15./16.03.04, machten wir einen 2-Tages-Ausflug im Süden Sri Lankas mit und sahen ein bisschen was von der
wunderschönen, immer grünen Landschaft der herrlichen Insel. Zunächst besuchten wir das Edelstein-Museum in Ratnapura und durften
auch einen Blick in eine „Mine“ werfen. Danach stand eine Jeep-Safari im Uda Walawe Nationalpark auf dem Programm, bei der wir an
die hundert Elefanten in freier Wildbahn, teilweise aus nur ein paar Metern Entfernung, beobachten konnten. Am nächsten Morgen –
entlang der traumhaften Südküste - besichtigten wir den höchsten sitzenden Buddha (39 m hoch) in einem alten Tempel bei Matara.
Zum Mittagessen waren wir am wunderbaren Strand von Mirissa, wo wir uns aber nicht länger aufhielten. Bei Koggala hätten wir
Stelzenfischer sehen können, worauf wir aber verzichteten, nachdem diese sich mit ihren Angeln nur als „Touristenattraktion“ auf
ihre ein paar Meter vom Ufer entfernt ins Meer gerammte Pfahle begeben wollten. Danach wurden wir durch den Gewürzgarten am Koggala-See
geführt, wo uns anschließend bei einer Tasse Tee die Vorzüge aller möglichen Mittelchen gegen größere und kleinere Wehwehchen erzählt
wurden. Unser letzter Stopp führte uns in die tolle Bucht von Unawatuna; leider waren inzwischen Wolken aufgezogen, so dass wir auch
hier nur eine knappe halbe Stunde verweilten und nicht zum Baden, geschweige denn zum Schnorcheln, kamen. Im Anschluss ging es auf
direktem Weg zurück nach Hikkaduwa.
Fotos von unserer Rundreise
Fazit:
Wahrscheinlich ist der Monat März (fast täglich zogen ab ca. 16.00 Uhr Wolken auf, teilweise gab es auch heftige Regenfälle und
Gewitter) schon zu spät. Januar / Februar ist für den Schnorchel-Freund – der jedoch lediglich die bunte Fischwelt betrachten
möchte - wohl die bessere Reisezeit (aber ohne Gewähr), um eine „ruhige See“ ohne Brandung und damit sicherlich auch eine sehr
viel bessere Sicht zu erleben. Das abgestorbene Korallenriff wird aber für viele Jahre ein abgestorbenes Riff bleiben.
Für Nicht-Schnorchler, die
gerne an schönen Stränden Urlaub machen und wunderschöne
Landschaft zu schätzen
wissen, ist die „Perle im indischen Ozean“ auf jeden Fall (auch noch
im März)
zu empfehlen.
Hikkaduwa / Sri Lanka – traumhaft, aber für
Schnorchler ???
Wir haben dem Bericht unseres "Schnorchelfreundes" Ralf nichts hinzuzufügen, nur soviel:
Es wird der Tag kommen,an dem ich - Wolfgang - auch mal Tridom gewinne. ;-)
Einen der besten Reiseberichte - unserer Meinung nach - mit vielen
fantastischen Bildern hat Karin Zimmermann unter dem Titel: "Sri Lanka -
strahlend schönes Land" ins Netz gestellt. Ein Klick auf hier,
ist für jeden Sri Lanka-Interessierten schon fast ein MUSS !!!!
Einen
aufschlussreichen Reisebericht über Sri Lanka findet man bei Fotoreiseberichte.de
Am
26.12.2004 verwandelte die Flutwelle das Küstenparadies rund um Hikkaduwa
zur Hölle. Bilder vom Tsunami - die eigentlich keiner sehen möchte
( aber nie in Vergessenheit geraten dürfen) gibt es hier: reisenzeigen.de