Land: Philippinen
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Panglao / Bohol
Oasis Resort
Frühjahr 2010



Mit Google Maps (Klick auf Weltkugel)
nach Panglao / Bohol
und Umgebung 
(Gesamtübersicht hier)

Taucherparadies am tropischen Traumstrand von Alona Beach auf Panglao

Das Oasis Resort ist die Heimat der SeaQuest Diver am Alona Beach auf Panglao, an dem unsere 5-tägige Visayas-Tauchsafari endete. Beim dortigen Eintreffen konnte man der Meinung sein, dass wir am Ballermann auf Mallorca gelandet sind. Der ganze Strand ein Lichtermeer mit viel Livemusik aus allen Ecken. Entlang des Strandes wird jedoch nicht, wie man irrtümlich glauben konnte „gezecht“, sondern hier wird im bunten Lichtermeer unter Palmen und dem Rauschen der Wellen in aller Gemütlichkeit vorzüglich gespeist. Die am Strand vorhandenen Restaurants sowie Resorts bauen diese „Gourmetmeile“ jeden Abend direkt am Strand auf und nachts wieder ab, so dass tagsüber der tropische Traumstrand sich wieder von seiner schönsten Seite zeigt. Gewöhnungsbedürftig sind natürlich auch die unzähligen direkt am Strand ankernden Tauchboote. Alona Beach auf Panglao / Bohol ist nicht die Heimat der typischen Strandurlauber, sondern überwiegend der Treffpunkt von Tauchern und Schnorchlern aus aller Welt.

Das Oasis Resort

Das Resort mit seinen 5000 qm liegt 50 m entfernt vom Strand in einer äußerst ruhigen und idyllischen Gartenlandschaft, übersät mit Palmen und Blumen, darunter unterschiedliche Arten von Orchideen. Das Resort hat lediglich 16 Räume in 8 geräumigen Duplex-Cottages. Alle Cottages wurden aus Bambus und Holz gebaut und haben ein Nipa-Dach. Mittelpunkt dieser romantischen Anlage bildet der Swimming Pool mit Wasserfall. Die Räume sind entweder ausgestattet mit einer Klimaanlage oder / und einem Ventilator und haben alle ein größeres Doppelbett sowie ein zusätzliches kleineres Bett. Im Bad steht in den Deluxe-Zimmern ein Fön zur Verfügung, geduscht wird kalt oder warm. Des Weiteren sind die Deluxe-Zimmer mit einem Kühlschrank und Wasserkocher ausgestattet. Vor jedem Bungalow befindet sich eine kleine Veranda, von der man die gesamte Anlage überblicken kann. Eine kleine Sitzgruppe lädt dazu ein entspannt mal ein Buch zu lesen, die geschossenen Bilder auf den PC zu bringen, einen Cocktail zu genießen oder auch interessiert das Schnuppertauchen am Pool zu verfolgen. Im Oasis Resort ist für Hektik kein Platz.

Einen weiteren gemütlichen Platz findet man im ebenfalls aus Naturmaterialien gebauten Restaurant, welches nach drei Seiten offen ist und 30 Gästen Platz bietet. Im Restaurant werden westliche Speisen und natürlich eine große Auswahl an Fischgerichten angeboten. Wir haben ein Großteil der angebotenen Gerichte probiert und kommen zu dem Ergebnis, dass im Oasis Resort keiner verhungern wird. Die Gerichte sind allesamt sehr schmackhaft und preislich nicht überzogen. Frische Früchteshakes und Mixgetränke fehlen auf der Getränkekarte selbstverständlich auch nicht.

Der Dive Shop der SeaQuest Diver ist gleich am Strand, nicht mal eine Minute vom Resort entfernt. Hier kann man seine Tauchutensilien über Nacht deponieren und braucht nicht alles zurück aufs Zimmer schleppen. Man meldet sich dort auch zum Tauchen oder „Schnorcheln“ an. Das gesamte Gerödel wird dann vom Personal auf die Boote verfrachtet, man braucht sich also um nichts zu kümmern, oder wie es so schön heißt: Nur noch pünktlich zur Abfahrt erscheinen und den herrlichen Divetrip nach Balicasag, Cabilao oder den nahe gelegenen Tauchzielen rund um Panglao genießen, womit wir dann wieder beim Tauchen und Schnorcheln gelandet sind.

Das Oasis Resort auf Panglao (Fotoalbum) Das Oasis Resort (Video)

Tauchen und Schnorcheln rund um Panglao


Mehr Infos auf der Website des Bohol Sea Resort

Nachdem Helga sich einen Ruhetag von der Bootssafari genehmigt hatte, ging es aber am nächsten Tag schon wieder los. Ziel wurden nochmals die Riffe von Balicasag. Hier sollte nun das geschehen, was ich nicht noch einmal erleben wollte, aber es geschah dennoch. Nachdem bei der Tauchsafari das letzte Ziel Black Forest hieß, hier wo ich nicht so tolle Korallen (siehe Bericht Tauchsafari) vorfand, wollte ich es diesmal an Rico`s Wall (Sanctuary) wissen, ob Balicasag auch ein super Schnorchelplatz ist. Voller Vorfreunde jumpte ich ins Wasser und siehe da, dass sah doch schon vielversprechend aus. Am ersten Korallenblock angekommen, verharrte ich und betrachtete völlig entspannt meine Freunde, die Anemonenfische. Und dann passierte es.

Mein Kampf mit dem Riesen-Titan-Drücker

Ich war ca. 5o m vom Boot entfernt, als ich einen Stoß an meinen Flossen wahrnahm. Ich dachte nur, nein, nicht schon wieder. Doch, wie schon zweimal im Bunaken Nationalpark, wurde ich auch hier erneut Opfer eines Titan-Drückers. Als ich den Burschen jetzt sah, lief mir doch tatsächlich der Schweiß im 30 Grad warmen Wasser den Rücken herunter. Was für ein Brummer. Mit welcher Geschwindigkeit der auf mich zukam, kann ich kaum beschreiben, aber er war verdammt schnell. Wolfgang, ruhig bleiben und zügig rückwärts schwimmend versuchen aus den Gefahrenbereich zu kommen. Was im Bunaken Nationalpark noch einigermaßen geklappt hatte, funktionierte hier überhaupt nicht. Der Bursche wollte kämpfen, offensichtlich mit dem Ziel, mich nicht nur zu vertreiben sondern auch zu verletzen. Der hatte mindestens schon fünfmal meine Flossen in seiner Schnauze gespürt, was ihn aber anscheinend immer wütender machte. Das ging mindestens 5 Minuten so. Langsam aber sicher ging mein Puls hoch und höher. Ich schaute rüber zum Boot. Das war noch gut 30 m entfernt. Ich wurde langsam müde und mein Stolz um Hilfe zu rufen, war gebrochen. Bluuuuuuuuuue, help me, big Triggerfish attacks me. Wenige Sekunden später war Blue im Wasser und kam so schnell auf mich zu geschwommen, was wiederum den Drücker irritiert haben muss, denn er machte sich auf und davon. Wieder an Bord, brauchte ich doch eine gute halbe Stunde, um mich von diesem Abenteuer zu erholen. Da sagt der Blue doch zu mir: „Was ich auf der ganzen Tauchsafari nicht verstanden habe ist, dass du immer alleine schnorcheln gegangen bist, es kann ja immer was passieren. Hättest was gesagt, ich wäre immer mit dir gegangen!“ Zu spät, danke, aber meine Entscheidung stand fest, dass Schnorcheln auf den Philippinen ist für mich dieses Jahr erledigt, Ende - aus - Ich habe fertig !!!

Leider haben meine Recherchen im Internet, Filme über Attacken von Titan-Drückern (Triggerfish) auf Schnorchler zu finden, zu keinem Ergebnis geführt, aber die Attacken auf Taucher zeigen so ungefähr wie mein Kampf aussah !!! Hier mal 4 Links von Titan-Drückern, gefunden auf Youtube, wobei Video 3 und 4  Attacken auf Taucher zeigen . Nicht immer lustig !!!

Video 1 Video 2 Video 3 Video 4
Das Video zeigt das Gebiss eines Titan-Drückers, welches gerade von Putzerfischen gepflegt wird. Hier könnt ihr einen Drücker in seiner ganzen Pracht bei der Brutpflege sehen. Nach diesen Aufnahmen sollte man sich vorstellen können, dass ein Schnorchler sich bei derartigen Attacken nicht wohlfühlt ... und noch eine Attacke !!!

Helga hatte natürlich nichts von meinem aufregenden Abenteuer mitbekommen. Sie berichtete sofort von einem unbeschreiblich schönem Riff und riesigen Fischschwärmen von Barschen. Wie langweilig ;-) !!!Natürlich konnte ich nach meinen Erlebnissen das Boot nicht sofort verlassen, der Weg zurück nach Panglao war auch für einen geübten Schwimmer ein wenig zu weit. So ließ ich es mir an Bord gut ergehen, während Helga abtauchte am Tauchspot: Cathedral. Es ging nach ihren Erzählungen vorbei an riesigen Überhängen, begleitet von vielen Schildkröten und großen Fledermausfischen. Auch ein Hai zog in ruhigen Bahnen an ihnen vorbei.

Tauchen rund um Cabilao

Die Tauchgruppe hatte immer noch nicht genug und startete am nächsten Tag zum Tauchen nach Cabilao. Da allein die Anfahrt von Panglao nach Cabilao mehr als 2 Stunden dauerte, hatte ich einen ganzen Ruhetag für mich. Für Helga hieß es jedoch: Tauchgang 20 und 21. Morgens um 08:00 Uhr startete dann noch mal die komplette Visayas-Tauchsafari-Gruppe ohne ihren Schnorchler und kehrte erst am Abend um 17:30 Uhr zurück. Das einhellige Urteil lautete: Ein super Tauchgebiet. Völlig ruhige Gewässer bei unbeschreiblich guter Sicht. Getaucht wurde am Lighthouse South und an der Looc Wall. Beide Riffe zeigten sich mit einer farbenprächtige Korallenlandschaft und es gab viele kleinere Höhlen, die durchtaucht werden konnten. Hier wurden auch die besonderen Spezies an Fisch, wie Geisterfetzen- und Anglerfische sowie viele kleine Garnelen, angetroffen. Ein Tauchgebiet, dass man ruhigen Gewissens weiterempfehlen kann. Ich musste mir dann (natürlich) noch anhören, dass ich hier auch sehr gut, ohne Angriffe von Titan-Drückern befürchten zu müssen, hätte schnorcheln können. Mehr Informationen über einen Tauch- bzw. Schnorchelurlaub auf Cabilao findet man auf den Webseiten des Cabilao Beach Club, La Estrellas Beach Resort oder dem Polaris Beach and Dive Resort.

Weitere Tauchplätze rund um Panglao, Balicasag und Cabilao, die auch gut für Schnorchler geeignet sind, findet man auf der Website von sunapartelle !!!

Sightseeing Bohol

Von Panglao über Tagbilaran zu den Tarsier und dem Loboc River zu den Chocolate Hills

Jetzt hatten auch die letzten Taucher nicht mehr so richtig Bock auf die Unterwasserwelt. Am Abend beim Speisen unter Palmen am Strand fiel sehr schnell eine Entscheidung. Ich hatte tagsüber ermittelt, dass das Oasis Resort eine ganztägige Bohol-Tour im klimatisierten Kleinbus für sage und schreibe nicht mal 20,00 € / Person anbot. Darin enthalten waren neben dem Fahrer und Reiseführer sämtliche Eintrittsgelder sowie ein Mittagessen auf dem Loboc River. Schnell waren sich Österreich und Deutschland einig und wir buchten diese Tour gleich für den nächsten Morgen. Wir starteten um 09:00 Uhr. Vom Oasis Resort ging es über die Hafenstadt Tagbilaran auf Bohol zu unserem ersten Ziel: Den Tarsier. Die kleinen, äußerst seltenen, Tarsier-Affen gelten mit ihren ca. 15 cm zu den weltweit kleinsten Primaten (hier ein Video). Nach den Tarsier ging es auf den Loboc River. Auf einem sogenannten Floating Restaurants ging es entlang einer palmenumsäumten Uferlandschaft. Bei Live-Musik (unsere singenden Philippinos waren absolute Beatle-Fans) und romantischer Umgebung genossen wir unser Lunch auf dem Boot. Ach, wat kann die Welt auch ohne schnorcheln und tauchen schön sein. Weiter ging es zu der wohl bedeutendsten Sehenswürdigkeit von Bohol, den Chocolate Hills, eine Formation aus 1268 nahezu perfekt halbkugel- oder kegelförmig gestaltete Hügel von etwa gleicher Höhe und Abmessung, die sich über ein Gebiet von mehr als 50 km² verteilen. Bis heute sind sich noch Wissenschaftler über die Entstehungsgeschichte dieser Hügel noch nicht einig. Wer mehr über dieses Phänomen wissen möchte, kann hierzu bei wikipedia nachschlagen. Auf dem Rückweg ging’s dann abenteuerlich noch über eine Hängebrücke, eine Schmetterlingsfarm, das Denkmal vom Blood Compact Shrine und die Kirche von Tagbilaran nahmen wir dann auch noch in Angriff. Nach 9 ½ erlebnisreichen Stunden auf Bohol erreichten wir dann um 19:30 Uhr wird das Oasis Resort auf Panglao. Diesen Ausflug können wir nur jedem, der einmal hier seinen Urlaub verbringt, wärmsten empfehlen. Uns blieb noch ein Ruhetag, bevor es am nächsten Tag über Tagbilaran, Cebu, Singapure und Franfurt wieder nach Hamburg ging.

Die Tarsier Riverboat-Tour Chocolate Hills Butterflies Bohol-Impressionen

DIE VISAYAS WERDEN UNS WIEDERSEHEN !!!!

(Klick mich)   



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