El Quseir
Mangrove Bay Resort
Sommer 2007, 2008 & 2010
Mit Google
Maps (Klick auf Weltkugel)
ins Mangrove Bay in El Quseir
und Umgebung  (Gesamtübersicht
hier)
Als wir im Sommer
2004 das Hausriff des Utopia Resort erstmalig "beschnorchelten" waren
wir uns sicher, das von uns solange gesuchte traumhafte und
intakte Korallenriff direkt am Strand gefunden zu haben (siehe El
Quseir - Utopia Beach). WELCH EIN IRRTUM !!! Hierzu
mehr in unserem Schnorchelteil.
Von Tauchern wurden wir weltweit
immer und immer gefragt: "Was, ihr habt noch nicht am Hausriff des
Mangrove Bay Resort geschnorchelt, obwohl ihr schon etliche Hausriffe des Roten
Meer abgeschnorchelt habt ???". Irgendwann - war es noch auf Koh Hai
? - entschieden wir, im Sommer 2007 für 12 Tage ins Taucherparadies
Mangrove Bay Resort einzudringen. Wir waren felsenfest davon überzeugt, dass
sich außer uns noch weitere Schnorchler dort aufhalten werden . Denkste,
der nächste Irrtum. Aber eins nach dem anderen.
Am 21.07.2007 um 11.55 Uhr stand das bestellte Taxi vor dem
Utopia Resort ( El Quseir ) bereit um uns ins 10 km entfernte Mangrove Bay Resort zu bringen.
In diesem Moment begann bei uns das Grummeln in der Magengegend. Was erwartete
uns im "Diver Resort". Vorbei ging die Fahrt am Cinderella, Akassia
und Dreams Beach. Dann der erste Schreck. Plötzlich sagte der Taxifahrer:
"Oh, vorbeigefahren" und wendete umgehend. Wo um Himmelswillen ist der
an einem Hotel vorbeigefahren. Da war doch gar keins. Plötzlich bog er auf
einen Schotterweg ein. Nach 100 m hatten wir wieder eine geteerte Straße. Im
diesem Augenblick erblickten wir auch eine Hoteleinfahrt mit der Aufschrift:
MANGROVE BAY. Aber nichts von einem Hotel zu sehen. Später stellte sich heraus,
dass das Resort in einer wunderschönen Senke liegt. Nachdem wir das Resort nun
erreicht hatten, startete eine Überraschung nach der anderen. Als erstes der
herzliche Empfang, dann die tolle Rezeption. Alles das hatten wir so nicht
erwartet. Dann der erste Gang durch die Reihenbungalow-Anlage zu unserem Zimmer.
Wir sahen das die "Bungalows" auf der Rückseite von
"gewollten" Steingeröll umgeben waren, während an den
Frontseiten jeder einzelne Zimmereingang mit Kakteen und diversen anderen
farbige Pflanzen bepflanzt waren. Wir erreichten unserer Zimmer und staunten
erneut. Für eine Dreisterneanlage ein mehr als passables Ambiente -
Schnorchler was brauchst du mehr.
In den letzten Jahren sind im Mangrove Bay Resort viele
Palmen, Kakteen und andere Pflanzen gesetzt worden, dass beim Laufen durch die
Anlage oder Sitzen vor dem Bungalow ein Hauch von Tropenfeeling aufkommt. Mehr kann man wirklich in der Wüste
nicht erwarten.
Dann die nächste Überraschung bei unserem ersten Rundgang. Auf dem Weg zur
Diving Bar ging es vorbei an einem mit Palmen übersäten Strand und
tatsächlich war die Bucht auf einer Seite mit Mangroven bewachsen. Aber wo waren
die Leute. Alle Liegen waren frei. An der Diving Bar angekommen, wieder nur
vereinzelte Urlauber. Schon bald merkten wir, wir sind im Mekka der Taucher
angekommen. Jeden Morgen um 08.30 Uhr legen die Taucher mit zwei Schiffen vom
Duck`s Dive Center zu Ganztagestouren ab und kommen erst gegen 16.00 Uhr
zurück. Die restlichen Taucher halten am Hausriff Ausschau nach Muscheln
und anderem Getier - jeder entsprechend seiner Interessen. Schnell wurde uns
bewusst, wir sind die einzigen Schnorchler hier im Mangrove Bay Resort. Das
wiederum bedeutete, nach dem Schnorcheln gehörte uns der Strand 12
Tage ganz allein . Und so kam es in den ersten Tagen auch.
Hier im Mangrove Bay gibt es keine - Gott sei Dank - Animation. Man trifft sich
abends auf der Terrasse zum Dinner und Taucherschnack. Gegen 22.00 Uhr werden im
Mangrove Bay die Lichter gelöscht (man muss ja morgens wieder früh raus, ist
ja Urlaub, nee Tauchtour angesagt). Das Mangrove ist übersät mit
Wiederholungstätern, überwiegend aus Deutschland, der Schweiz und Österreich.
Man kennt sich.
Wer also neben dem
Schnorcheln an dem wohl schönsten Hausriff des Roten Meeres die absolute
Entspannung / Erholung sucht - im Mangrove Bay Resort findet man sie !!!
Im Oft Reisen Katalog (Sommer 2007) heißt es
hierzu: ..."Die Mangrove Bay ist noch ein Geheimtipp für Gäste, die
Tauchen pur suchen, die gerne schnorcheln oder die sich einfach nach Ruhe
sehnen..."
Soviel freie Liegen unter Palmen am "weißen
Strand" findet man als Schnorchler weltweit sicherlich nur im
Mangrove Bay Resort am Roten Meer in El Quseir !!!
Tipp: Per E-Mail um Reservierung eines Sea-View -Room bitten. Dann
"liegste" in der ersten Reihe !!!
Fotoalbum vom Mangrove Bay Resort
Nachdem wir nun etwas mehr über das Flair im Mangrove Bay
Resort berichtet haben, jetzt aber zum Schnorcheln. Zwei Stunden nach
unserer Ankunft waren wir auf dem Steg an dessen Ende eine Treppe den Zugang zum
Riff sehr leicht macht. Von der letzten Stufe der Treppe ließen wir uns einfach
fallen und tatsächlich - wir waren mitten im Riff. Ein Traum, der für uns
eigentlich nie hätte enden dürfen, begann.
Das Hausriff links vom Steg
Plan vom Hausriff
(Nordriff)
Das Hausriff rechts vom Steg
Wir haben uns diesmal entschieden nicht
allzu viel über das Hausriff zu schreiben, sondern viel mehr die Bilder sowie Videos
sprechen zu lassen. Man könnte meinen, die Bilder sind alle retuschiert, so schön
kann keine Unterwasserwelt sein. Doch, denn das Hausriff vom Mangrove Bay Resort
ist der absolute Kracher, einfach nur traumhaft, märchenhaft, fantastisch bzw. wunderschön. Sucht nach weiteren Synonymen für die
vorgenannten Worte, jedes ist richtíg !!!
Während das Hausriff (Nordriff) bequem von der am Steg befindlichen Treppe "angeschnochelt"
werden kann (um hier alles gesehen zu haben, braucht es schon einige
Schnorchelgänge), liegt das Südriff doch ein klein wenig weiter entfernt. Das
Riff erreicht man mit einem Schnorchelgang vom Bootssteg aus in ca. 15 Minuten
- beim Schnorcheln immer auch an den Rückweg denken. Mit dem
Zodiac - 5 Minuten Fahrzeit (Schnorchelentfernung ca. 35 - 40 Minuten) -
erreicht man die etwas weiter abgelegenen wunderschönen Stellen des Südriffs.
Hier ist dann traumhaftes "Schluchtenschnorcheln" angesagt (siehe
Fotos Südriff) Bei der Tauchschule anmelden und ab geht`s mit
den Tauchern oder auch alleine zum Schnorcheln. Niemand, aber auch wirklich niemand sollte sich das Schnorcheln am
Südriff entgehen lassen, denn ein schöneres Riff wird man - behaupten nicht
nur wir - so schnell auf unserem Planeten nicht noch einmal vorfinden. Ein absoluter HAMMER, ein MUSS
!!!
Hier dann die "Fotoalben" mit Unterwasseransichten des
Hausriffes. Einfach nur ein Klick ins Bild, sich entspannt zurücklegen und
genießen. Der Prospekt des Mangrove Bay Resort trägt folgenden Titel zurecht:
A TASTE OF PARADIESE
Video vom Hausriff (Nord)
Bilder von Drachenköpfen,
Teufelsfisch, Feuerfischen und mehr
Video vom Drachenkopf,
Feuerfisch, Blaupunktrochen etc.
Hausriff links vom Steg
Hausriff rechts vom Steg
Südriff
Wer meint, er könne, wenn er in der Nähe des Mangrove Bay
Resort seinen Urlaub verbringt, mal eben zum Schnorcheln oder Tauchen dort
vorbeifahren, der irrt. Es ist nur den Hotelgästen des Mangrove Bay Resort
gestattet, am Hausriff zu schnorcheln oder zu tauchen.
Wir haben die bittere Erfahrung gemacht, als wir Urlaubsbekannte vom
Utopia zum Schnorcheln ins Mangrove einluden. An der Rezeption mußten die
Schnorchelsachen abgeben werden und es wurde untersagt in der Tauchschule entsprechende
Utensilien auszuleihen.
Diese Auflagen hätte das Resort von der ägyptischen Regierung erhalten, da
die Mangrove Bay ein Naturschutzgebiet sei und nicht übertaucht werden soll, so
der Manager des Hotels. (War nicht so dolle Gabriela und Thaddäus, oder?)
ACHTUNG
Schnorchler !!!
Und dann passierte das, was im Mangrove Bay Resort kaum
zu vermeiden war. Tag für Tag saßen wir ja nur mit "Divern"
zusammen, ob mittags, abends oder vor dem Bungalows. Gesprächsthema
Nummer 1 ist hier natürlich das TAUCHEN !!! In diesen Gesprächen kam
natürlich auch immer und immer wieder die Frage auf: Warum taucht ihr
nicht? "Naja, Wolfgang hat Probleme mit dem Druckausgleich
(Nebenhöhlen) und alleine möchte ich das nicht", so lautete Tag
für Tag Helga`s Antwort.
Nach mehreren hartnäckigen Versuchen hatte ich es geschafft, Helga
zum Schnuppertauchen (€ 55,00) zu überreden. Ich werde den Glanz in
Helga`s Augen mein Lebtag nicht vergessen. "Ist das super da unten,
habe Drachenköpfe, Röhrenaale und einen Teufelsfisch geschehen,
traumhaft". Helga entschied sich, einen Tauchkursus (€ 350,00,
Schnuppertauchen wird angerechnet) zum Open Water Diver durchzuführen.
Der Kurs dauerte 4 Tage, viel viel Theorieunterricht und täglich 2
Tauchgänge (ca. 1 Std.). Helga hatte noch mal Glück. Der seit
Jahren meist gefragteste Tauchlehrer im Mangrove Bay "Günter",
nahm sich ihrer im Einzelunterricht an.
Mir als Schnorchler blieb nur eines übrig, nämlich diese ganze Aktion in
Bild und Ton festzuhalten. Hat mir riesigen Spaß gemacht.
Trotz jetzt einer Taucherin im Team, wird am Titel der Website
"Schnorcheln an traumhaften Korallenriffen" festgehalten.
Hier über das Team und die Arbeit des "Duck`s Dive Center"
groß zu berichten, würde den Rahmen dieser Webseite sprengen.
Nur soviel: Zu einem Traumriff gehört auch eine super Tauchschule. Beide
Voraussetzungen sind im Mangrove Bay Resort gegeben !!!
Im Forum von Taucher.net haben mehr als 50 Taucher ihre Meinung zum Duck`s
Dive Center und dem Hausriff von Mangrove Bay abgegeben. Wir haben nicht
einen, aber auch nicht einen negativen Kommentar gefunden.
Hier der Link:
Klick ins Bild, und ab geht`s zur
Diashow des
Tauchkurses, mit
fantastischen Unterwasseraufnahmen,
sowie einem Video
Wer das Mangrove Bay Resort
besucht,
begibt sich in folgende "Gefahr":
Du kommst als Schnorchler/in und verläßt es als Taucher/in
!!!
.......oder wie hieß es in Taucherkreisen: " Früher
oder später, irgendwann kriegen wir sie alle !!!
Unser Fazit: Wer
a) abends von Animateuren unterhalten werden
möchte, ist falsch im Mangrove Bay Resort,
b) abends Discomusik braucht, ist falsch im Mangrove Bay Resort,
c) das permanente "Gerede" über Tauchabenteuer nicht hören will, ist
falsch im Mangrove Resort;
d) nicht permanent hören möchte, warum tauchst du nicht, ist falsch Mangrove
Bay Resort
e) All Inklusiv bevorzugt, ist falsch im Mangrove Bay Resort (nur HP),
f) nicht auf andere Menschen zugehen kann, ist falsch im Mangrove Bay Resort,
g) nicht das Riff der Riffe am Roten Meer beschnorcheln möchte, ist
selber Schuld
Wir haben uns
im Mangrove Bay Resort 12 Tage pudelwohl gefühlt !!!
Seit August 2007 ein
Schnorchler/in - Taucherin - Team
Zu guter letzt, für wen die Informationen immer noch nicht reichen, hier
die Links zu Duck`s Dive Center, Mangrove Bay Resort und Holidaycheck
Letztendlich sind wir der Meinung, dass es an
der Zeit ist, einmal unsere Hitliste der traumhaften Korallenriffe am Roten Meer
aufzustellen. Hier ist sie und lautet wie folgt:
1. Hausriff am Mangrove Bay Resort in El
Quseir (Der absolute Hammer)
2. Hausriff am Utopia Resort in El Quseir (Auch wunderschön)
3. Hausriff am Lamaya Resort in der Coraya Bay in Marsa Alam (Kann mit Utopia
mithalten)
4. Hausriff am Fanara Club in Sharm el Sheikh (viele Treppen führen zum Ziel,
schönes Riff)
5. Hausriff am Dreams Beach Resort in Sharm el Sheikh (siehe Fanara)
6. Hausriff am Akassia in El Quseir (vom Steg gerade nach links oder rechts???)
7. Hausriff am Le Meridian in der Makadi Bay in Hurghada (der Flopp schlechthin)
Neues aus dem Mangrove Bay 2008
Update: August 2008
Dieses Jahr holte uns der Kleinbus des Mangrove Bay Resorts pünktlich wie verabredet um 10:30 Uhr aus dem Brayka Bay Resort
in Marsa Alam, in dem wir die letzten 9 Tage verbrachten hatten, ab. Diesmal ging die Fahrt ohne unser vorjähriges Grummeln
in der Magengegend ins 100 km nördlich gelegene Mangrove Bay. In den ersten Stunden unseres Aufenthalts stellten wir zu
unserer Überraschung fest, egal, ob in der Rezeption, an der Beachbar, abends beim Essen und letztendlich im Ducks Diver
Center, es hat gegenüber dem Vorjahr überhaupt keine personellen Veränderungen gegeben. Überall schallte uns ein freudiges
„Glad to meet you again“ entgegen. Auch hier und da ein herzliches Hallöchen von Gästen, die uns noch aus dem Vorjahr kannten.
Wir fühlten uns im Urlaub irgendwie zu Hause angekommen. Auch bei den Liegen hatte sich nichts gegenüber dem Vorjahr
verändert, wieder fast alle frei. 12 super erlebnisreiche Tage lagen vor uns.
Weil wir einerseits, bedingt durch Helga`s Tauchkurs im Vorjahr nicht das gesamte traumhafte Korallenriff in der Mangrove Bay
abschnorcheln konnten, anderseits Helga ihren Advance Open Water Diver Kurs unbedingt bei ihrem vertrauten Tauchlehrer Günter
und letztendlich ich mit Günter unbedingt einen Schnuppertauchgang machen wollte, ging es ein zweites Mal ins Mangrove Bay.
Es kam dann auch wie es kommen musste. Die Beiden verstanden sich noch besser als im Vorjahr, wenn das überhaupt noch geht,
und starteten schon am nächsten Tag zu ihren Tauchgängen. Die nächsten 5 Vormittage waren ausgebucht mit dem vorgeschriebenen
30 m Tief- sowie Navigationstauchgang und einem ausgewählten Tarier-, Nacht- (der natürlich nicht vormittags stattfand) als
auch Fotokurstauchgang. Nach erfolgreicher Absolvierung dieses Kurses kann Helga nun weltweit ohne große Einschränkungen an
allen „Tauchexpeditionen“ teilnehmen.
Den Navigations-, Nacht- und Fotokurstauchgang begleitete ich wieder schnorchelnd. !!! Wozu Schnorchler doch alles gut sind !!!
Wer möchte, kann meine Arbeit in Helga`s Fotoalbum unter "Mein AOWD Tauchkurs" betrachten. Sollte man mal vorbeischauen !!!
Klick hierfür Helga`s Logo.
Vorm Start zum Fotokurstauchgang forderte ich den Tauchlehrer Günter und Helga heraus.
Ich behauptete, dass ich als Schnorchler das Korallenriff genauso perfekt fotografiere, wie die beiden Taucher. Und schon
stand die Wette. Hier nun die von Helga, Günter und mir geschossenen Korallenbilder am Südriff vom Mangrove Bay Resort.
Fotos von Taucherin Helga
Fotos vom Taucher Günter
Bilder vom Schnorchler Wolfgang
Wer die besten, schönsten und eindruckvollsten Bilder geschossen hat, überlassen wir nun den Lesern dieser Seite.
Schnorchelfreunde, lasst mich nicht hängen !!! Helga meint, dies sei eine Beeinflussung - hmmmmmmm ???
- S C H N U P P E R T A U C H E N -
7 Tage lang fand ich fast jeden Tag eine neue Ausrede. Ich hatte entweder Kopf- oder Magenschmerzen, Darm-, Ohren-
oder Bannscheibenprobleme. Ich wurde schon mit der Frage begrüßt: „ Na Wolfgang, was haben wir denn heute?“ Irgendwie
wurde mir bei dem Gedanken in die Unterwasserwelt vorzustoßen immer übel. Aber am 03.08.2008, es war so gegen 11:15 Uhr,
verabschiedete mich aus der gemütlichen Taucherrunde, ging gezielt auf Günter zu und sagte: „Günter, entweder hast du heute
noch Zeit für einen Schnuppertauchgang mit mir, oder wir verschieben das auf nächstes Jahr“. Zu meiner völligen Überraschung
entgegnete er: „Ok, dann heute nach der Mittagspause um 14:00 Uhr. Es wurden die längsten 2:45 Std. meines Urlaubes.
Und dann ging alles rasant schnell. Um 14:00 Uhr Briefing, Anzug und Jacket ausgesucht und ab ging es zum Steg. Dort
angekommen, fragt Günter mich, ob ich Rückenprobleme hätte, was ich wie aus der Pistole bejahte. Ok, dann zieh` ich dir
das Jacket im Wasser an. Exakt um 15:10 Uhr (meine Uhr hatte ich dabei) war es dann soweit. Ich steckte meinen Kopf erstmals
mit einem Lungenautomaten im Mund unter Wasser. Was dann geschah ist verdammt schwierig zu beschreiben. Schon nach wenigen
Minuten tauchte das mir bekannte traumhafte Korallenriff vor meinen Augen auf. Diesmal ging mein Blick aber nicht wie gewohnt
von oben nach unten sondern andersherum. Welch` ein fantastischer Anblick, ich kam aus dem Staunen nicht mehr heraus.
Von Minute zu Minute wurde mir klarer, warum Helga vom Tauchen so fasziniert ist. Plötzlich lag nicht nur diese farbenprächtige
Korallenwelt direkt vor meinen Augen, nein, auch die Fische schwirrten in Zentimeterabständen direkt vor meiner Taucherbrille
herum. Am Sandboden sah ich zu ersten Mal aus direkter Nähe eine Seezunge, Röhrenaale, einen Walkman, Anemonenfische und
Nacktschnecken. Dann tauchte ich ab zu einem Blaupunktrochen der sich, faul im Sand liegend, von mir überhaupt nicht stören
lies. Welch` ein Anblick. Meine anfängliche Nervosität war nach ca. einer viertel Stunde absolut verschwunden, ich habe in den
verbleibenden 47 Minuten den Tauchgang nur noch genossen. Als ich um 16:12 Uhr wieder auftauchte, hatte mich das Revier der
Schnorchler wieder.
Helga hat meinen Schnuppertauchgang schnorchelnd begleitet
und dieses Erlebnis in einem Film festgehalten.
Klick mich und geh` mit mir Schnuppertauchen
Ich kann anhand meiner gemachten Erfahrung jedem, wirklich jedem Schnorchelfreund nur empfehlen, wo immer er an traumhaften
Korallenriffen auf unserem Planeten schnorchelt, die Möglichkeit zum „Schnuppertauchen“ wahrzunehmen. Ich bin davon überzeugt,
dass mehr als 50 % sich sofort zu einem Tauchkurs anmelden, andere aus Kostengründen davon Abstand nehmen werden, da das Tauchen
mit einem nicht unbeträchtlichen finanziellen Aufwand verbunden ist und wiederum ganz ganz Wenige aus gesundheitlichen Gründen,
wie leider auch ich, dieses Abenteuer nicht wiederholen können.
…“Wer jemals bei einem Tauchgang die atemberaubende Schönheit und Lebensfülle eines Riffs gesehen hat, wird diesen
Anblick nie wieder vergessen…“
Zitat aus dem Magazin des Bundesumweltministeriums zum Internationalen Jahr des Riffes
Riffe - Regenwälder des Meeres (www.riffe.de)
Neues aus dem Mangrove Bay 2010
Update: Juli 2010
Bei unserem dritten Besuch im Mangrove Bay Resort - welches wir diesmal nach 3
Stunden Fahrt vom Lahami Bay in Berenice erreichten - standen zwei Dinge auf unserem
"Erledigungszettel". Zum einen, das Süd- und Nordriff filmisch nochmals mit
unseren neuen Panasonic Tz 7 HD-Kameras filmisch festzuhalten und zum anderen
wollte Helga ihren 100. Tauchgang unbedingt mit ihrem Tauchlehrer Günter Unseld
durchführen, bei dem sie schon hier im Mangrove Bay ihren OWD- (2007) und
AOWD-Tauchschein (2008) gemacht hatte.
Helga`s 100. Tauchgang wurde dann zu einem ihrer erlebnisreichsten Tauchgänge,
denn der einmal im Monat am Hausriff gastierende "Hausdelphin" stattete der
Mangrove Bay genau an diesem Tag seinen Besuch ab. Bereits am frühen Morgen
hatten Schnorchler ihn entdeckt. Um 09:15 Uhr versuchten die Beiden dann ihr
Glück. Als Helga`s "schnorchelnder Kameramann" ließ
ich es mir natürlich nicht nehmen, die ersten und letzten Stationen dieses
Tauchgangs filmisch festzuhalten. Während Helga den Delphin in 25 m Tiefe
mehrmals in seiner Ruheposition vor die Linse bekam, war es dann wiederum meine
Aufgabe , ihn sobald er bei mir oben auftauchte, ihn sofort wieder zu Helga und
Günter runter zu schicken;-), was ich im Film natürlich auch eingearbeitet habe.
Einen Spaß , den wir wohl so schnell nicht vergessen werden.
Helgas Logbucheintragung für den 28.07.2010 lautet:
Tauchbeginn: 09:15 Uhr, Luft: 32 Grad, Wasser 29 Grad, Tiefe: 25,6 m, 60 Min.,
Verbrauch: 190 bar, tauchen mit einem Delphin, während Günters Kommentar
schlicht und einfach lautet:
"Bei mir tauchen gelernt und beim 100. TG den Delphin
erkannt!".
Das neueste Video vom Nord- und Südriff in "HD"
Video von Helga´s 100. TG mit dem Delphin
am Mangrove Bay Resort in El Quseir 2010
Mehr Unterwasserfilme vom Hausriff am Mangrove Bay Resort auf
Auf Vimeo hat DCVF einen Film bestehend aus 5 Teilen über das Mangrove Bay
Resort in HD-Qualität ins Netz gestellt. Liebe Schnorchelfreunde, ihr braucht
nicht lange zu suchen, sondern nur den entsprechenden Teil den ihr sehen möchtet
anklicken. Ein wenig Zeit solltet ihr jedoch mitbringen. Viel Spaß !!!
Mangrove Bay - Teil ITeil IITeil III Teil IV Teil V